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JulianeLohmann

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Namen, Namen - überall Namen!
seit 08/2012


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Alles auf Anfang
10/2011

Das gerade begonnene akademische Jahr der Alma Mater Lipsiensis steht im Zeichen des Zusammenrückens.
602 Jahre nach Gründung der Universität wird es nicht nur bei der Immatrikulationsfeier im Großen Saal des Gewandhauses, sondern auch in den Vorlesungen eng. So kündigte es jedenfalls der Sprecher des StuRa Jakob Heuschmidt an. Denn allein die Anzahl der neuen Studierenden liegt in diesem Semester weit über 6000 und das sprenge jeden Hörsaal. Gewohnheitsmäßig rief er im Namen des Rats der Studierenden auf zum Protest gegen Stellenkürzungen und kaputt gesparte Bildung.
Sonst blieb es eher ruhig um die üblicherweise exaltierte Studierendenvertretung und die Gastgeberin der Feierlichen Immatrikulation, Neu-Rektorin Prof. Beate Schücking richtete ein herzliches Willkommen an die Neuimmatrikulierten und freute sich über besonders viel Zuwachs aus den alten Bundesländern. Ihr Ratschlagskatalog für alle Neuen enthielt fünf Punkte: Studenten, vernetzt euch - und nicht nur auf Facebook. Die Studierenden sollen Auslandserfahrungen sammeln, Demokratie im Kleinen, also der Universität üben, sich nicht scheuen, den Prof. um Hilfe zu bitten und den eigenen "flow" zu finden.
So freundschaftlich klang gleichermaßen die Festrede von Prof. Reinhold Grimm, Mitglied des Hochschulrates. Er referierte über das Studieren im europäischen Raum und kam zum Schluss, dass sich trotz Probleme beim Bologna-Prozess Ausbildung und Bildung nicht ausschließen. Hoffe er zumindest. Wie beratende Eltern bestärkten beide Redner die Studienanfänger und wirkten nicht zuletzt durch Selbstironie authentisch und ohne jede Spur von Anbiederei bei der zuhörenden Jugend. Das Universitätsorchester, der Universitätschor und die Bigband unterstrichen mit ihren Klängen das Zusammenspiel von Tradition und Moderne.

Mini-Serie "Handschriftliches" bei MDR Figaro
04 und 05/2010

Ob Sauklaue oder Kleingekritzel: Die Handschrift ist wie der unverkennbare Fingerabdruck eines Menschen. Jeder und jede schreibt anders und Fachleute können aus der Handschrift sogar gewisse Dinge heraus-"lesen".
Nun kommt es einem so vor, als sei es selten geworden, dass man neben den vielen digitalen Schriftprodukten etwas Handgeschriebenes sieht. Vielleicht ist das aber auch ein Irrtum:
So mancher belegt Kalligrafiekurse, um das schöne Schreiben zu erlernen, immer häufiger verlangen Unternehmen von ihren Bewerbern handschriftliche Lebensläufe und auch in der Werbung spielt die Handschrift eine besondere Rolle. Warum ist das so?
Wird das Handschriftliche umso bedeutsamer und wertvoller, je mehr digital geschrieben und ausgedruckt wird? Wie nutzen Werbeleute die Handschrift, um auf ihre Produkte aufmerksam zu machen? Kann Handgeschriebenes authentischer wirken als Gedrucktes? Und was kann so Besonderes an einer Unterschrift sein, dass sie hinter Glas ausgestellt wird?

All diese Fragen beantwortet die vierteilige Serie "Handschriftliches".
Möchten Sie zwei Teile der Mini-Serie aufrufen und als Podcast nachhören? Dann klicken Sie auf den folgende Links und Sie werden zu den Beiträgen weitergeleitet:



zum Beitrag "Autogramme"


zum Beitrag "Graphologin"


"Strick ist entzwei, und wir sind frei..." - Erinnerungen an 1989/1990 in Groitzsch und Pegau
10/09

Interviewsammelband „20 Jahre Friedliche Revolution in Groitzsch und Pegau“

Ich war mehrere Monate in Groitzsch und Pegau unterwegs, um 16 ausgewählte Menschen nach ihren ganz persönlichen Erinnerungen an die Zeit vor, während und nach 1989 zu befragen.
Daraus entstand der 300 Seiten starke Interviewsammelband "Strick ist entzwei, und wir sind frei..." - Erinnerungen an 1989/1990 in Groitzsch und Pegau.

Herausgegeben von Friedrich Christoph Ilgner im LILIUM Verlag.

Strick ist entzwei, und wir sind frei...

Pressestimme lesen: LVZ vom 02.11.09 (pdf der Lokalausgabe Borna/ Geithain)



Ein neuer Schloss-Geist
09/09

Ein neuer Schloss-Geist
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VÖ am 10.09.09 in der Thüringer Allgemeinen

Internetauftritt Schloss Kannawurf


Und jetzt richtig durchstarten!
05/09

An einem sonnigen Tag im Mai war endlich soweit: nach wochenlanger Vorbereitung wurden die besten Projektpräsentationen des Wettbewerbs für Hauptschüler „Die Durchstarter“ im Technologiecentrum für Jugendliche, der „GaraGe“, in Plagwitz prämiert.
Im Rahmen eines festlichen Finales nahmen die Siegerteams stolz ihre Preise und Urkunden entgegen. Aus ganz Deutschland hatten sich 69 Teams beworben und zehn von ihnen wurden zum Endausscheid nach Leipzig eingeladen. Sie bekamen die Gelegenheit, sich mit ihren Schülerfirmen und anderen Projekten vorzustellen, indem sie hier über drei Tage eine Präsentation ausarbeiteten.
Den ersten Preis erhielten Amir und sein Hamburger Team „tieloh-bike“, eine Schülerfirma aus Hamburg, in welcher Fahrräder entworfen, montiert und zu moderaten Preisen verkauft werden.
Die Durchstarter Das Team überzeugte durch professionelles Auftreten bei der Präsentation und mit seiner praxisnahen Firmenstruktur, meint eine der Initiatorinnen des Wettbewerbs, Konstanze Schellenberger. „Das Besondere an den ‚Durchstartern’ ist, dass sich hier ausschließlich Teams aus Hauptschulen bewerben, um mit einer Teilnahme verbesserte Berufschancen zu erhalten. Der Ausscheid dient der beruflichen Orientierung, denn die jungen Leute arbeiten in den Projekten, mit denen sie sich hier bewerben, praxisnah und mit Partnern aus der Wirtschaft zusammen. Sie werden damit nachhaltig auf das Berufsleben vorbereitet.“ Nicht nur das Preisgeld kann wieder in neue Projekte investiert werden, auch die gesammelte Erfahrung spielt eine große Rolle für die Hauptschüler, die oft mit mäßigen Berufschancen rechnen müssen.
Janine, Florian und Mike reisten aus aus Berlin-Pankow an. Sie veranstalten regelmäßig Führungen über den Jüdischen Friedhof Weißensee, die bei Touristen große Resonanz finden. Bei der Präsentation dieses Schulprojekts erklärte Mike: „Wir haben uns auch mit jüdischen Menschen getroffen, denn mehr Wissen über die jüdische Kultur hilft, das Thema im Geschichtsunterricht besser zu verstehen.“ Ihre intensive Vorbereitung und das ehrliche Interesse daran bemerkten die Touristen positiv und auch die Jury von Experten aus Wirtschaft und Industrie sah die Brisanz des Projekts und vergab den zweiten Platz nach Berlin.
„Der Wettbewerb ‚Die Durchstarter’ stärkt Schüler in ihrem Selbstbewusstsein, macht Eltern stolz auf ihre Kinder und Lehrer stolz auf ihre Schüler. Ich fand sehr eindrucksvoll, was ich hier für Projekte gesehen habe,“ meinte Wolfgang Lerch, Vorstand der Stiftung Industrieforschung. Es müsste bei einer wahren Flut von Ausscheiden zwar nicht noch mehr Schülerwettbewerbe geben, aber mehr mit diesem treffenden Konzept.
Amir freute sich sehr über die Erstplatzierung des Fahrradprojekts seiner Schule und hielt die Siegerurkunde strahlend in den Händen. „Wir haben unserem Lehrer schon auf der Fahrt zum Finale nach Leipzig immer wieder gesagt: ‚Wir werden Erster, wir werden Erster’. Ich freu mich riesig, dass wir ihn nicht enttäuscht haben!“ Nach seinem Schulabschluss möchte Amir eine Ausbildung an der Hamburger Gesundheitsschule absolvieren und danach am liebsten bei der Feuerwehr arbeiten.
Das Motto „Ich bin von Kopf bis Fuß auf Wissen eingestellt“, welches die Band „ausnahmsweise“ im musikalischen Rahmenprogramm des Finales deklariert, war sehr passend: Große Ziele erfordern große Motivation, damit gerade Hauptschüler richtig durchstarten können.

(VÖ 16.06.09 in: „Die Lokale“, Tangente-Verlag Leipzig)  Artikel ansehen
www.vdi.de

Die Sprache des Rechtsextremismus am Beispiel eines Fanzines
03/2008

in Georg Schuppener (Hrsg.): „Sprache des Rechtsextremismus“, Hamouda-Edition

„...Es zeigt sich in der Sprache, in den Bildern und in den Liedtexten der empfohlenen Bands, wie locker und verunglimpfend einerseits die Ereignisse des Holocaust gesehen werden. Verniedlichungsformen, Witze, und Sprachspielchen zeigen eine große Arglosigkeit, der gegebenenfalls auch mit dem Unwissen über die tatsächlichen Ereignisse zu begründen ist. Leider wissen die Autoren aber oft besser Bescheid als ihre sprachliche Leichtfertigkeit ahnen lässt... Andererseits wird krampfhaft einseitig an fixen Gedanken und Ideen festgehalten – Dramatisierung und Überthematisierung gehen Hand in Hand mit Verharmlosung und Respektlosigkeit...“

Sprache des Rechtsextremismus
www.hamouda.de